DIE FRIEDENSKÖCHE AM RIO NAPO

Der Amazonas-Regenwald in Ecuador ist unter Beschuss. Die Erdölindustrie, Viehbauern und Palmölproduzenten dringen immer tiefer in den Regenwald ein. Indigene Gruppen verlieren zunehmend ihren Lebensraum, und ihr kultureller Reichtum ist vom Aussterben bedroht. Der Film begleitet ein aussergewöhnliches Entwicklungsprojekt: Die Kochfähre von «Cuisine sans frontière», auf der David Höner im Amazonasbecken zwei indigene Gemeinschaften in Gastronomie und Tourismus schult. Seine Vision ist eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Nutzung des Amazonas – und damit ein Wandel von der systematischen Unterdrückung von Indigenen zu deren Selbstermächtigung.
Diskussion im Anschluss an den Film mit Esther Petsche und Samuel Schlaefli (Drehbuch, Regie und Produktion)

 Nach kurzer Pause:

 «Warum ich in den Dschungel gehen musste, um Rezepte für den Frieden zu finden». Gespräch mit David Höner, während dem er auch sein neues Buch «Kochen ist Politik» vorstellt.

Seit vielen Jahren reist er durch die Krisenregionen der Welt, um Menschen beim Kochen und Essen zusammenzubringen. Und so wurde er mit der Hilfsorganisation «Cuisine sans frontières» zu einem kulinarischen Grenzgänger, der Verbindungen schafft.

Ein Abend, an dem Sie erfahren, dass Essen und Trinken die Welt verändern und gemeinsame Tischgespräche Konflikte lösen können.

Achtung! Beginn 19.00 Uhr
Kasse und Bar ab 18:30 Uhr
25.– | Mitglieder 20.– | in Ausbildung, Kulturlegi 15.–

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